Handlaserschweißgerät auswählen: Leistung, Werkstoffe, Einrichtung und Sicherheit

Ein Handlaserschweißgerät mit Faserlaser verbindet dünne und mittelstarke Bleche mit einer feinen, sauberen Naht, sehr geringem Verzug und fast ohne Nacharbeit durch Schleifen. Die benötigte Leistung richtet sich nach Dicke und Stoßart: Die Hanma HT1500 deckt Stumpfstöße von 2 – 3 mm ab, die HT2000 3 – 4 mm und die HT3000 5 – 6 mm, bei Eck- und Überlappstößen jeweils mehr. Nutzen Sie den Auswahlassistenten für eine Empfehlung oder lesen Sie weiter: Der Ratgeber erklärt, was die Forschung über Laser im Vergleich zu WIG und MIG sagt, wie Sie die Leistung für Ihre Metalle und Stöße wählen, was die Steuerungsparameter bedeuten, was der Arbeitsplatz benötigt und wie Sie sicher mit einem Laser der Klasse 4 arbeiten.

Welches Laserschweißgerät für Ihre Arbeit?

Wählen Sie das Metall, das dickste Blech, das Sie jede Woche schweißen, und Ihre üblichen Nähte. Wir zeigen die Leistung und das Hanma-HT-Modell; der Ratgeber unten erklärt jede Entscheidung.

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Welches Metall schweißen Sie am häufigsten?

Was ein Handlaserschweißgerät leistet

Eine Faserlaserquelle in einem fahrbaren Gehäuse leitet den Strahl über eine Lichtleitfaser zu einem leichten Schweißkopf. Der Bediener führt den Kopf wie einen Brenner entlang der Fuge, doch die Energie kommt als fokussierter Strahl von wenigen Millimetern Breite statt als Lichtbogen an. Das Schmelzbad ist klein, das umgebende Metall bleibt kühl, und die Naht wird fein und gleichmäßig. Bei der Hanma HT wiegt der Kopf höchstens 600 g und lässt sich so eine ganze Schicht lang halten.

Schweißen

  • Kontinuierlich, punktweise oder oszillierend
  • Mit oder ohne Zusatzdraht

Reinigen

  • Reinigungsmodus am selben Kopf
  • Rost, Lack, Oxide und Öl werden vor dem Schweißen entfernt

Geringer Verzug

  • Eine schmale Wärmeeinflusszone
  • Dünnes Blech bleibt plan, Sichtflächen bleiben sauber

Schnell erlernbar

  • Voreinstellungen nach Metall und Dicke
  • Parameter werden am Werkstück über die Wi-Fernbedienung geändert

Beginnen Sie bei dem, was Sie schweißen

Ihre ArbeitTypisches Metall und typische DickeWo Sie beginnen
Profilbuchstaben, Leuchtkästen, BeschilderungEdelstahl und Aluminium, 0,5 – 3 mmHT1500; HT2000, wenn Aluminium zur täglichen Arbeit gehört
Gehäuse, Schränke, BlechteileEdelstahl und Baustahl, 1 – 3 mmHT1500
Geländer, Tore, ZäuneRohre und Bleche aus Edelstahl und Baustahl, 2 – 4 mmHT2000
Rahmen, Halterungen, leichte KonstruktionenBaustahl, 4 – 6 mmHT3000
Gemischte Werkstatt, auch Aluminium und KupferMehrere Metalle, bis 3 – 4 mmHT2000
Reparatur und Instandhaltung vor OrtGemischt, oft dünnHT1500 oder HT2000, an einphasigen 220 V

Der Auswahlassistent oben auf dieser Seite leistet dasselbe mit drei Fragen. Die folgenden Schritte erläutern jede Entscheidung.

Laser, WIG oder MIG: Was die Forschung zeigt

Laserschweißen wird seit Jahren im Labor mit dem Lichtbogenschweißen verglichen. Die folgenden Studien haben Geschwindigkeit, Wärme, Verzug, Festigkeit und Schweißrauch am selben Werkstoff gemessen, der auf beide Arten geschweißt wurde. Sie wurden mit Labor- und Industrieanlagen durchgeführt, nicht mit einem bestimmten Handgerät; sie zeigen daher den Unterschied zwischen den Verfahren, nicht ein garantiertes Ergebnis.

MessgrößeGepulster LaserGepulstes WIG
Schweißgeschwindigkeit160 mm/min32,5 mm/min
Breite der Wärmeeinflusszone0,75 mm7,65 mm
Maximaler Winkelverzug0,91°ca. 6,3°
Eigenspannung nahe der Nahtca. 100 MPa, Druckca. 430 MPa, Zug
Zugfestigkeit der Verbindung806 MPa804 MPa
Nahtwirkungsgrad95,4 %95,2 %

Quelle: Junaid et al., Journal of Materials Processing Technology, 2017, an dünnem Titanlegierungsblech. Die Laserverbindung war etwa fünfmal schneller geschweißt, ihre Wärmeeinflusszone war zehnmal schmaler und das Blech verzog sich etwa siebenmal weniger, während die Verbindung ebenso fest war wie die WIG-Verbindung: Beide brachen im Grundwerkstoff, nicht in der Naht.

LaserstrahlWärmeeinflusszone: 0,75 mmWinkelverzug: 0,91°

Laserschweißnaht

Ein Strahl von etwa 1 – 4 mm Breite: eine schmale Naht, eine Wärmeeinflusszone unter einem Millimeter und ein Blech, das plan bleibt.

WIG-LichtbogenWärmeeinflusszone: 7,65 mmWinkelverzug: ca. 6,3°

WIG-Schweißnaht

Ein breiter Lichtbogen: eine breite Naht, eine etwa zehnmal breitere Wärmeeinflusszone und ein Blech, das sich beim Abkühlen verzieht.

Laser- und WIG-Schweißnähte am selben dünnen Blech, nach den Messungen von Junaid et al. (2017): Die Wärmeeinflusszone des Lasers war 0,75 mm breit gegenüber 7,65 mm beim WIG-Schweißen, und das Blech verzog sich um 0,91° gegenüber etwa 6,3°.

Weitere Ergebnisse, die in der Werkstatt zählen:

  • Weniger Schweißrauch: In einer Doktorarbeit an der Schlesischen Technischen Universität erzeugte das Lichtbogenschweißen bei gleicher Streckenenergie pro Millimeter etwa 3,5-mal so viel Rauch pro Sekunde wie das Laserschweißen, MIG am meisten. Mehr als 20 % der Partikel im Laserrauch waren noch klein genug, um eingeatmet zu werden; eine Absaugung bleibt daher nötig.
  • Sauberere Fugen, weniger Poren: Laserreinigung vor dem Schweißen senkte die Porosität in geschweißtem Aluminium bei Kehlnähten am Rand von 10 – 80 % auf unter 0,5 % (Al Shaer, Li und Mistry, Optics and Laser Technology, 2014).
  • Können zählt weiterhin: Eine Studie der Óbuda-Universität von 2025 fand Nahtabweichungen beim Handlaserschweißen selbst mit den vom Hersteller empfohlenen Parametern und kam zu dem Schluss, dass die Qualität auch vom Schweißer abhängt. Voreinstellungen verkürzen die Einarbeitung; Probestücke und Schulung machen die Ergebnisse gleichmäßig.
HandlaserMIGWIGElektrode
Blechdicke0,5 – 6 mm, je nach LeistungAb 0,6 mmAb 0,3 mmÜber 2 mm, für dünnes Blech ungeeignet
Thermischer VerzugMinimalMittelMittelHoch
Nacharbeit nach dem SchweißenMeist keineSpritzer zu entfernenGeringSchlacke zu entfernen

Der Kompromiss ist die Anfangsinvestition, die höher ist als bei einem Lichtbogenschweißgerät. Die Betriebskosten bleiben niedrig: Der Schutzgasverbrauch ist gering, und Zusatzdraht ist oft nicht nötig. Für schwere Konstruktionen über 6 – 8 mm bleiben MIG oder ein spezielles Verfahren die richtige Wahl.

Schritt 1: Die Leistung nach Dicke und Stoßart wählen

Das dickste Blech, das Sie regelmäßig schweißen, bestimmt die Leistung, und die Stoßart bestimmt, wie viel Leistung diese Dicke erfordert. Ein Stumpfstoß muss über die gesamte Dicke durchgeschweißt werden; bei einem Eck- oder Überlappstoß reicht dieselbe Leistung für mehr Material.

0 mm2 mm4 mm6 mm8 mmHT1500Stumpfstoß 2 – 3 mmEck- / Überlappstoß 3 – 4 mmHT2000Stumpfstoß 3 – 4 mmEck- / Überlappstoß 4 – 5 mmHT3000Stumpfstoß 5 – 6 mmEck- / Überlappstoß 6 – 8 mmStumpfstoß, durchgeschweißtEck- oder Überlappstoß

Schweißdicke in einer Lage je Modell

Baustahl, handgeführt, bei angemessener Vorschubgeschwindigkeit. Eck- und Überlappstöße erlauben bei gleicher Leistung größere Dicken als Stumpfstöße.

Schweißbare Dicke der Hanma-HT-Modelle in einer Lage auf Baustahl: HT1500 2 – 3 mm Stumpfstoß und 3 – 4 mm Eck- oder Überlappstoß; HT2000 3 – 4 mm und 4 – 5 mm; HT3000 5 – 6 mm und 6 – 8 mm.
ModellStumpfstoß, voll durchgeschweißtEck- oder ÜberlappstoßTypische Arbeiten
Hanma HT15002 – 3 mm3 – 4 mmBeschilderung, Gehäuse, Edelstahlverarbeitung in dünnen Stärken
Hanma HT20003 – 4 mm4 – 5 mmGemischte Werkstätten, auch Aluminium und Kupfer
Hanma HT30005 – 6 mm6 – 8 mmDickere Rahmen, Halterungen und Konstruktionen

Diese Bereiche gelten für einwandfreies einlagiges Handschweißen auf Baustahl bei angemessener Vorschubgeschwindigkeit. Darüber schweißt die Maschine weiterhin, aber langsamer, teils in mehreren Lagen und mit weniger gleichmäßiger Qualität. Eine Maschine, die auf Ihren dicksten regelmäßigen Auftrag ausgelegt ist und nicht auf die seltene Ausnahme, liefert das beste Ergebnis pro Stunde.

Schritt 2: Ihre Metalle kennen

Metalle nehmen den Strahl nicht gleich gut auf. Edelstahl absorbiert die Faserlaserwellenlänge von 1064 nm gut; Aluminium und Kupfer reflektieren einen großen Teil davon und leiten die Wärme schnell ab. Die Voreinstellungen der Hanma HT zeigen das deutlich: Bei der HT2000 steigt bei gleicher Dicke von 2 mm die voreingestellte Spitzenleistung mit jedem Metall.

Metall, 2 mm (Voreinstellung HT2000)SpitzenleistungWarum
Edelstahl39 %Absorbiert den Laser gut, benötigt die geringste Leistung
Baustahl45 %Etwas mehr Leistung für dieselbe Einbrandtiefe
Aluminium50 %Reflektierend; benötigt mehr Leistung und saubere, oxidfreie Kanten
Kupfer55 %, mit langsamerem Drahtvorschub (8 mm/s)Am stärksten reflektierend und der beste Wärmeleiter; am schwierigsten zu schweißen
  • Edelstahl: das klassische Metall für das Laserschweißen. Dünne Sichtteile bleiben plan, und die Naht braucht oft keine Nachbearbeitung.
  • Baustahl: lässt sich gut schweißen; entfernen Sie vorher Rost, Walzhaut und Öl, was der Reinigungsmodus am selben Kopf übernimmt.
  • Aluminium: benötigt mehr Leistung und saubere Kanten. Bei der HT1500 wird Aluminium über ein benutzerdefiniertes Profil bis etwa 2 mm geschweißt; die HT2000 hat es in den Voreinstellungen.
  • Kupfer: den höheren Leistungen vorbehalten. Bei der HT2000 ist es bis etwa 2 mm in den Voreinstellungen enthalten.

Schritt 3: Die Fuge vorbereiten

Das Schmelzbad beim Laserschweißen ist klein, daher ist die Passgenauigkeit wichtiger als beim MIG-Schweißen. Drei Funktionen am Kopf helfen bei realen Teilen, die nie perfekt sind:

Einstellbarer Fleck

  • 1 – 4 mm, eingestellt über das Oszillationsmodul
  • Breit bei ungenauer Passung, schmal für dünne oder kleine Nähte

Oszillation

  • Der Strahl pendelt quer über die Fuge
  • Überbrückt breitere Fugen und Kehlnähte gleichmäßig

Zusatzdraht

  • Füllt Spalte und baut Kehlnähte auf
  • V-Rollen für Stahldraht, U-Rollen für Aluminium

Zuerst reinigen

  • Der Reinigungsmodus entfernt Oxide und Öl
  • Weniger Poren, besonders bei Aluminium
  • Erst heften, dann schweißen: Der Punktmodus fixiert die Teile vor der durchgehenden Naht.
  • Spalte bei Stumpfstößen eng halten: Ohne Zusatzdraht sollte ein Stumpfstoß nahezu spaltfrei schließen.
  • An Reststücken testen: Schweißen Sie für jedes neue Metall und jede neue Dicke ein Probestück vor dem eigentlichen Teil und bewahren Sie die funktionierenden Parameter auf.

Die Steuerung verstehen

Die Steuerung der Hanma HT arbeitet in zwei Modi. Im Voreinstellungsmodus wählen Sie Metall und Dicke, und die Schweißparameter werden automatisch gesetzt. Im benutzerdefinierten Modus stellen Sie sie von Hand ein, für Metalle und Dicken außerhalb der Voreinstellungen oder um Einbrand, Verzug oder Spritzer zu korrigieren. Wer weiß, was jeder Wert bewirkt, arbeitet in beiden Modi leichter.

ParameterWas er steuert
LaserleistungDie Nennleistung der Quelle: 1500, 2000 oder 3000 W. Durch die Maschine festgelegt.
Spitzenleistung (%)Der genutzte Anteil der Nennleistung. Mehr ergibt tieferen Einbrand, birgt aber bei dünnem Blech das Risiko des Durchbrennens.
PWM-Verhältnis (%)Wie lange der Strahl in jedem Puls eingeschaltet ist. Bei 100 % arbeitet der Laser praktisch kontinuierlich; unter 100 % pulst er und bringt weniger Wärme ins Teil, was bei wärmeempfindlichen Arbeiten hilft.
PWM-Frequenz (Hz)Wie viele Pulse der Laser pro Sekunde abgibt.
Scanfrequenz (Hz)Wie schnell der Strahl quer über die Fuge hin und her pendelt.
Schweißbreite (mm)Wie breit der Strahl pendelt. Eine größere Breite deckt breitere Fugen ab.
Drahtgeschwindigkeit (mm/s)Wie schnell der Zusatzdraht zugeführt wird, wenn mit Draht geschweißt wird.

Die Steuerung bietet außerdem eine PWM-Feineinstellung, Rampen für Anstieg und Abfall der Leistung zu Beginn und am Ende der Naht sowie eine Gasvor- und -nachlaufverzögerung.

Schritt 4: Den Arbeitsplatz planen

BedarfWas die Hanma HT benötigt
KühlungIntegrierte Wasserkühlung mit konstanter Temperatur; mindestens 1,8 l/min Durchfluss, 170 – 520 kPa Eingangsdruck
KühlwasserDestilliertes Wasser, Härte unter 250 mg/l CaCO₃, pH 6 – 8, Partikel unter 200 µm
SchutzgasArgon 99,998 %, Stickstoff 99,99 % oder Helium 99,998 %, über einen 6-mm-Schlauch
StromversorgungHT1500 und HT2000: einphasig 220 V, 50/60 Hz
Gehäuse (HT1500 und HT2000)910 × 540 × 650 mm
Betriebsbedingungen5 – 45 °C, 5 – 85 % Luftfeuchtigkeit

Die Standardkonfiguration umfasst:

  • Die Laserquelle mit integrierter Kühlung
  • Den Schweißkopf HW980 mit Wi-Fernbedienung
  • Einen Drahtvorschub mit V- und U-Rollen
  • Laserschutzbrille für 1064 nm
  • Masseklemme, Gasschlauch und Kabel
  • Handbuch und voreingestellte Parameter

Destilliertes Wasser, Schutzgas und Druckminderer werden vor Ort beschafft. Hartes oder verschmutztes Wasser lässt die Kühlkanäle verkalken und verkürzt die Lebensdauer der Optik; deshalb lohnt es sich, die Grenzwerte für das Wasser einzuhalten.

Schritt 5: Sicher mit einem Laser der Klasse 4 arbeiten

Ein Handlaserschweißgerät ist ein Laserprodukt der Klasse 4, der höchsten Gefährdungsklasse für Laser. Direkte und reflektierte Strahlen können bleibende Augenschäden verursachen, und das Risiko ist bei reflektierenden Metallen wie Aluminium und Kupfer am größten. Die Maschine ist nach EN ISO 11553-2 gebaut, der Sicherheitsnorm für handgeführte Laserbearbeitungsmaschinen, doch auch der Arbeitsplatz muss dafür eingerichtet sein.

Immer Laserschutzbrille

  • Für die Wellenlänge 1064 nm ausgelegt
  • Gewöhnliche Schweißhelme und Schutzbrillen schützen nicht vor dem Laser

Ein kontrollierter Bereich

  • Mit laserdichten Vorhängen oder Wänden abgeschirmt
  • Zutritt nur für geschultes Personal, mit Warnschild

Eingebaute Verriegelungen

  • Der Strahl wird nur bei gedrücktem Abzug ausgelöst
  • Ein Kontaktsensor am Werkstück

Rauchabsaugung

  • Weniger Rauch als beim Lichtbogenschweißen, aber feine Partikel
  • An der Entstehungsstelle absaugen
  • Benennen Sie einen Laserschutzbeauftragten und erstellen Sie eine kurze Arbeitsanweisung: wer schweißen darf, wo und mit welcher Schutzausrüstung.
  • Schützen Sie neben den Augen auch die Haut: Strahl, Reflexionen, Hitze und Funken erfordern Handschuhe und schwer entflammbare Kleidung.
  • Saugen Sie den Rauch an der Entstehungsstelle ab: Eine Hochvakuum-Absauganlage wie die PURE-AIR PA-D350 oder PA-D800, ausgelegt für Laser- und WIG-Schweißen an einem Arbeitsplatz, erfasst feine Metallpartikel, bevor sie sich verteilen. Siehe unseren Ratgeber zu Absauganlagen.

Unsere Handlaserschweißgeräte im Vergleich

Hanma HT1500Hanma HT2000Hanma HT3000
Laserleistung1500 W2000 W3000 W
Stumpfstoß, voll durchgeschweißt2 – 3 mm3 – 4 mm5 – 6 mm
Eck- oder Überlappstoß3 – 4 mm4 – 5 mm6 – 8 mm
Metalle in den VoreinstellungenEdelstahl und Baustahl; Aluminium über benutzerdefiniertes ProfilEdelstahl, Baustahl, Aluminium, KupferFragen Sie uns
StromversorgungEinphasig 220 VEinphasig 220 VFragen Sie uns
SchweißkopfHW980, ≤ 600 g, Wi-FernbedienungHW980, ≤ 600 g, Wi-FernbedienungHW980, ≤ 600 g, Wi-Fernbedienung
ModiSchweißen, Reinigen, DrahtvorschubSchweißen, Reinigen, DrahtvorschubSchweißen, Reinigen, Drahtvorschub
Ideal fürBeschilderung, Gehäuse, dünner EdelstahlGemischte Werkstätten, Aluminium und KupferDickere Rahmen und Konstruktionen

Alle drei teilen Kopf, Steuerung, Kühlung und Wellenlänge (1064 nm); nur die Laserleistung und damit die Dicke und die Metalle in den Voreinstellungen ändern sich. Wählen Sie nach der Dicke, die Sie am häufigsten schweißen.

Beispiele

Hanma HT Handheld Fibre Laser Welding and Cleaning Machine

Schilderhersteller, schweißt Profilbuchstaben und Leuchtkästen aus Edelstahl.

HT1500: feine Nähte zwischen Front und Zargen an dünnem Edelstahlblech, ohne Verzug auf der Sichtfläche. Siehe unseren Ratgeber zu Profilbuchstaben.

Hanma HT Handheld Fibre Laser Welding and Cleaning Machine

Blechbearbeitungsbetrieb, fertigt Edelstahlgehäuse.

HT1500: Ecknähte bis 3 – 4 mm, wenig oder kein Schleifen vor dem Lackieren oder Polieren.

Hanma HT Handheld Fibre Laser Welding and Cleaning Machine

Geländer- und Torbauer in Edelstahl und Stahl.

HT2000: Rohre und Bleche bis 4 mm, mit dem Reinigungsmodus für Rost und Walzhaut vor Ort.

Hanma HT Handheld Fibre Laser Welding and Cleaning Machine

Werkstatt, schweißt Aluminiumprofile und -paneele.

HT2000: Aluminium in den Voreinstellungen bis etwa 3 mm; vorher die Kanten reinigen.

Hanma HT Handheld Fibre Laser Welding and Cleaning Machine

Hersteller von Rahmen und Halterungen.

HT3000: 5 – 6 mm Stumpfstöße und bis 8 mm Ecknähte in einer Lage, MIG bleibt für die schwersten Arbeiten.

Wo sich Handlaserschweißen lohnt

  • Profilbuchstaben: feine Nähte zwischen Front und Zargen, ohne Verzug auf der Fläche, die der Kunde sieht. Siehe unseren Ratgeber zu Profilbuchstaben.
  • Leuchtkästen und Rahmen: schnelle Montage dünner Profile und Bleche, mit einer sauberen Naht, die die Dichtigkeit nicht beeinträchtigt.
  • Pylone und Masten: leichte tragende Verbindungen, ohne die sichtbaren Paneele zu verziehen.
  • Lochbleche und dekorative Paneele: dünne Elemente werden befestigt, ohne sie zu verbrennen oder zu verziehen.
  • Halterungen und Unterkonstruktionen: bereit zum Pulverbeschichten oder Lackieren, ohne Schleifen.
  • Metallbau: Gehäuse aus Edelstahl und Stahl, Geländer, Tore und Zäune.
  • Reparatur und Instandhaltung: Schweißen von Teilen, die nicht zu einem Schweißtisch gebracht werden können.

Häufige Fehler

  • Die Leistung für den seltenen Auftrag kaufen: Legen Sie die Maschine auf Ihre regelmäßige Dicke aus; für gelegentliche schwere Nähte behalten Sie das MIG-Gerät.
  • Verschmutztes Metall schweißen: Öl, Lack und Oxid verursachen Poren; reinigen Sie die Fuge vorher, mit dem Reinigungsmodus oder von Hand.
  • Schweißhelm statt Laserschutzbrille: Ein Filter für das Lichtbogenschweißen hält den 1064-nm-Strahl nicht auf.
  • Leitungswasser im Kühlkreislauf: Kalk verkürzt die Lebensdauer der Optik; verwenden Sie destilliertes Wasser.
  • Auf Probestücke verzichten: Einige Reststücke jedes Metalls und jeder Dicke ersparen Ausschussteile.
  • Keine Absaugung: Weniger Rauch als beim Lichtbogenschweißen ist immer noch Rauch.

Glossar

  • Stumpfstoß: zwei nebeneinanderliegende Kanten, über die volle Dicke geschweißt.
  • Eck-, Überlapp- und T-Stoß (Kehlnaht): Bleche, die im Winkel aufeinandertreffen, sich überlappen oder ein T bilden; die Naht muss nicht durch die volle Dicke gehen.
  • Wärmeeinflusszone (WEZ): das Metall neben der Naht, das sich so stark erwärmt, dass es sich verändert, ohne zu schmelzen.
  • Oszillation (Wobble): das seitliche Pendeln des Strahls über die Fuge, um die Naht zu verbreitern und Spalte zu überbrücken.
  • Zusatzdraht: in das Schmelzbad zugeführter Draht, um Spalte zu füllen und Kehlnähte aufzubauen.
  • Schutzgas: Argon, Stickstoff oder Helium, das über die Naht geblasen wird, um Luft vom geschmolzenen Metall fernzuhalten.
  • QBH: der Steckverbinder, der die Lichtleitfaser mit dem Schweißkopf verbindet.
  • Laser der Klasse 4: die höchste Gefährdungsklasse für Laser; direkte und reflektierte Strahlen können Augen und Haut verletzen.

Vor der Bestellung

  • Die Metalle, die Sie schweißen, und das dickste Blech, das Sie jede Woche schweißen
  • Die Stoßarten, die Sie am häufigsten verwenden: Stumpf-, Eck-, Überlapp- oder Kehlnaht
  • Ob Sie Zusatzdraht für Spalte oder Kehlnähte benötigen
  • Ihre Stromversorgung, Ihr Schutzgas und Ihr Kühlwasser
  • Einen Bereich, den Sie als Laserarbeitsbereich abschirmen können
  • Wie viele Personen schweißen werden und mit welcher Erfahrung
  • Fotos typischer Teile und Teile, die wir als Probestücke schweißen können

Häufig gestellte Fragen

Wo kann ich in Europa ein Handlaserschweißgerät kaufen?

Adline Solutions mit Sitz in Bukarest, Rumänien, liefert die Faserlaser-Handschweißgeräte Hanma HT in den Versionen 1500, 2000 und 3000 W in die gesamte Europäische Union. Nennen Sie uns Ihre Metalle und Dicken, und wir schweißen Probestücke, bevor Sie sich entscheiden. Installation, Bedienerschulung und Service sind verfügbar und werden pro Maschine und Land angeboten.

Wie dick kann ein Handlaserschweißgerät schweißen?

Das hängt von Leistung und Stoßart ab. Auf Baustahl schweißt die Hanma HT1500 in einer Lage Stumpfstöße von 2 – 3 mm und Eck- und Überlappstöße von 3 – 4 mm, die HT2000 3 – 4 mm und 4 – 5 mm und die HT3000 5 – 6 mm und 6 – 8 mm.

Ist Laserschweißen schneller als WIG?

Bei dünnem Blech ja. In einem Laborvergleich an dünnem Titanlegierungsblech lief das gepulste Laserschweißen mit 160 mm/min gegenüber 32,5 mm/min beim gepulsten WIG-Schweißen, also etwa fünfmal schneller, mit einer zehnmal schmaleren Wärmeeinflusszone und etwa siebenmal weniger Verzug, und die Verbindungen waren gleich fest.

Kann ein Handlaserschweißgerät Aluminium und Kupfer schweißen?

Ja, mit ausreichender Leistung und sauberen Kanten, da beide Metalle einen großen Teil des Laserlichts reflektieren. Die Hanma HT2000 hat Aluminium und Kupfer in ihren Voreinstellungen, bis etwa 3 mm bzw. 2 mm; bei der HT1500 wird Aluminium über ein benutzerdefiniertes Profil bis etwa 2 mm geschweißt.

Brauche ich für das Laserschweißen eine spezielle Schutzbrille?

Ja. Ein Handlaserschweißgerät ist ein Laser der Klasse 4, und die Brille muss für seine Wellenlänge ausgelegt sein, 1064 nm bei einem Faserlaser. Gewöhnliche Schweißhelme und Schutzbrillen schützen nicht vor dem Laserstrahl und seinen Reflexionen.

Entsteht beim Laserschweißen Rauch?

Weniger als beim Lichtbogenschweißen, aber ja. In einer Studie erzeugte das Lichtbogenschweißen bei gleicher Streckenenergie pro Millimeter etwa 3,5-mal so viel Rauch wie das Laserschweißen, doch mehr als 20 % der Partikel im Laserrauch waren klein genug, um eingeatmet zu werden. Saugen Sie den Rauch an der Entstehungsstelle ab.

Was benötigt ein Handlaserschweißgerät vor Ort?

Destilliertes Wasser für die integrierte Kühlung, Schutzgas (Argon, Stickstoff oder Helium) mit Druckminderer, eine geeignete Stromversorgung (einphasig 220 V für die HT1500 und HT2000) und einen für den Laser abgeschirmten Arbeitsbereich.

Ist ein Handlaserschweißgerät schwer zu erlernen?

Es ist schneller zu erlernen als WIG, weil die Voreinstellungen die Parameter nach Metall und Dicke setzen. Die Qualität hängt dennoch vom Bediener ab; Probestücke und eine kurze Schulung bei der Auslieferung sorgen für gleichmäßige Ergebnisse.

Nennen Sie uns Ihre Metalle, Dicken und senden Sie uns ein Foto eines typischen Teils, und wir empfehlen die Leistung und schweißen Probestücke, bevor Sie sich entscheiden.

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