Flora Orca 350 Hybrid Label Printing Line
Auf Anfrage
- J-350GT Inkjet mit Inline-Flexo, Folie und Veredelung
- 600 × 1200 dpi, 5 oder 8 Farben
- Braille mit Konica-Veredelungsköpfen
- Variable Daten aus Datenbank oder CSV (ONYX RIP)
- Konfiguration nach Auftrag
Modulare Flora-Etikettenlinie auf Basis der Inkjet-Druckmaschine J-350GT, mit Inline-Flexodruckwerken, Kaltfolie, Kaschierung sowie Digitallack und Folie, einschließlich Braille.
Angebot anfordern- Etiketten
- Verpackung
- UV-Druck
Über diese Maschine
Integrierter Etikettendruck und Veredelung
Die Orca 350 ist eine hybride Etikettenlinie auf Basis der UV-Inkjet-Druckmaschine Flora J-350GT. Flexodruckwerke, Kaltfolie, Kaschierung und digitale Veredelung werden inline ergänzt, sodass Etiketten auf einer Maschine gedruckt und veredelt werden, ohne die Bahn auf separate Anlagen umzusetzen.
Digitaldruck
Das Inkjet-Druckwerk arbeitet mit Druckköpfen Epson S3200 – 15 in der Fünffarbenversion, 24 bei acht Farben – und druckt mit 600 × 600 oder 600 × 1200 dpi, je nach Auftrag mit bis zu 60 m/min. Der Standard-Fünffarbensatz ist Weiß + CMYK; alternativ sind CMYK + Orange oder CMYK + Lack wählbar. Die Tinte wird mit LED-Lampen fixiert (Pinning) und mit einer Quecksilber-UV-Lampe ausgehärtet. Die Aufträge werden im ONYX RIP vorbereitet; variable Daten wie Seriennummern, Chargennummern und Verfallsdaten lassen sich aus einer Datenbank oder CSV-Datei importieren.
Bahnführung
Der Abwickler arbeitet mit servogesteuerter Zuführung, Bahnrisserkennung und Klebestellenkontrolle. Coronabehandlung und beidseitige Kontakt-Staubentfernung bereiten das Material vor. Das Druckwerk verfügt über einen Hubmechanismus sowie automatische Düsenreinigung und -befeuchtung. Der Aufwickler ist höhenverstellbar.
Module
Ein oder mehrere Flexodruckwerke können vor oder nach dem Digitaldruckwerk angeordnet werden – für Lack oder Sonderfarben. Folie lässt sich auf zwei Arten aufbringen: als Kaltfolie über ein Flexodruckwerk, wofür für jedes Motiv ein Klischee erforderlich ist, oder als Digitalfolie im Veredelungswerk, ohne Klischee. Das digitale Veredelungswerk trägt Lack und Folie entweder mit Konica-Köpfen für dicke Schichten und Braille oder mit Seiko-Köpfen für feine Details auf; der Kopftyp wird bei der Bestellung gewählt. Folie kann für 3D-Effekte auf erhabenen Lack aufgebracht werden. Kaschierung und BST-Drucküberwachung sind optional.
Konfiguration und Preis
Ausgangspunkt der Linie ist die Digitaldruckmaschine J-350GT mit Ab- und Aufwicklung. Jedes optionale Modul – Flexodruckwerk, Kaltfolie, Kaschierung, digitale Veredelung, BST-Drucküberwachung – wird separat zum Preis hinzugerechnet, sodass sich das Angebot nach der von Ihnen gewählten Konfiguration richtet. Die Konfiguration wird bei der Bestellung festgelegt; die Linie kann für später nachzurüstende Module vorbereitet bestellt werden. Auch Stellfläche und Leistungsbedarf hängen von der Konfiguration ab: Eine vollständige Linie mit zwei Flexodruckwerken, Kaltfolie, Kaschierung und Digitalfolie ist etwa 8,8 m lang und benötigt rund 100 kW.
Linienaufbau
Die Orca 350 ist um die Digitaldruckmaschine J-350GT aufgebaut. Die Module werden für jeden Kunden konfiguriert, daher können Anzahl und Position der optionalen Werke variieren.
Abwickler
Servogesteuerte Zuführung
Bahnlaufregelung
Corona
Beidseitig
Bahnreiniger
Beidseitig
Flexodruckwerk(e)
Beschichtung, Sonderfarbe, Kaltfolie
Digitaldruckmaschine J-350GT
Weiß + CMYK oder 8 Farben, 600 × 1200 dpi
Flexodruckwerk(e)
Lack, Sonderfarbe, Kaltfolie
Kaschierung
Digitale Veredelung
Lack, Folie, Braille
Aufwickler
Technische Daten
Technische Daten
- Verfahren
- Inkjet + Flexo + Digitallack + Folie
- Digitaldruckmaschine
- J-350GT, 5 Farben; Achtfarbenversion erhältlich
- Auflösung
- 600 × 600 / 600 × 1200 dpi
- Druckköpfe
- Epson S3200; 15 Köpfe (5 Farben) oder 24 Köpfe (8 Farben)
- Aushärtung
- LED-Pinning + Quecksilber-UV-Lampe
- Druckgeschwindigkeit
- Bis 60 m/min
- Farbkonfiguration
- Standard CMYK + Weiß; optional CMYK + Orange oder CMYK + Lack
- RIP-Software
- ONYX
- Variable Daten
- Import aus einer Datenbank oder CSV-Datei (Seriennummern, Chargennummern, Verfallsdaten)
- Flexodruckwerke
- Ein oder mehrere, vor oder nach dem Digitaldruck
- Kaltfolie
- Auftrag über ein Flexodruckwerk, mit Klischee
- Kaschierung
- Optional
- Digitale Veredelung
- Lack und Digitalfolie ohne Klischee; Konica-Köpfe (dicke Schichten, Braille) oder Seiko-Köpfe (feine Details), Auswahl bei der Bestellung
- Braille
- Mit Konica-Köpfen, ca. 10–15 m/min
- Folieneffekte
- Folie auf erhabenem (3D-)Lack
- Drucküberwachung
- BST, optional
- Linienkonfiguration
- Bei der Bestellung festgelegt; die Linie kann für später nachgerüstete Module vorbereitet werden
- Betriebsbedingungen
- 25–30 °C; 40–60 % relative Luftfeuchtigkeit, nicht kondensierend; staubfrei, ohne direkte Sonneneinstrahlung
- Druckluft
- Über 0,65 MPa, trocken und ölfrei; Druckluftbehälter über 100 l
- Anforderungen an den Aufstellort
- Stromversorgung und Stellfläche werden für die gewählte Konfiguration bestätigt
- Linienlänge
- 8782 mm mit 2 Flexodruckwerken, Kaltfolie, Kaschierung und Digitalfolie
- Medienstärke
- 0,02–0,35 mm
- Maximaler Rollendurchmesser Abwickler
- 800 mm
- Rollendurchmesser Aufwickler
- 800 mm
- Bahnvorbereitung
- Corona-Behandlung vorne/hinten und beidseitige Kontaktentstaubung
- Druckfunktionen
- Variable Daten; automatische Düsenreinigung und -befeuchtung
Technische Daten, Abbildungen und Beschreibungen dienen der allgemeinen Orientierung und können ohne Vorankündigung geändert werden. Konfigurationen, Leistungswerte und Lieferumfang können je nach Produktionscharge und Markt abweichen. Verbindlich sind die technischen Daten, der Lieferumfang und die Bedingungen, die in dem schriftlichen Angebot zu Ihrer Bestellung festgelegt sind.
Einsatzbereich
Häufig gestellte Fragen
Was leistet die Orca 350?
Sie ist eine hybride Etikettenlinie auf Basis der Inkjet-Druckmaschine Flora J-350GT, bei der Flexodruckwerke, Kaltfolie, Kaschierung sowie Digitallack und Folie inline ergänzt werden. So können Sie variable Daten drucken und Etiketten auf einer Maschine veredeln, ohne die Bahn auf separate Anlagen umzusetzen. Die Linie wird für jeden Kunden individuell konfiguriert – senden Sie uns Ihre Etikettenspezifikation, und wir arbeiten die Konfiguration gemeinsam mit Ihnen aus.
Welche Materialien und Rollengrößen werden verarbeitet?
Materialien von 0,02 bis 0,35 mm Stärke, mit Rollendurchmessern an Ab- und Aufwickler bis 800 mm. Der Aufwickler ist höhenverstellbar. Die Daten nennen weder eine Bahnbreite noch bestimmte Substrate. Senden Sie uns daher Ihr Etikettenmaterial und die Breiten, und wir bestätigen, was die Linie verarbeiten kann.
Wie wird die Bahn vor dem Druck vorbereitet?
Der Abwickler führt die Bahn servogesteuert zu, mit Bahnrisserkennung und Klebestellenkontrolle. Eine beidseitige Corona-Behandlung und eine beidseitige Kontakt-Staubentfernung bereiten anschließend die Oberfläche vor, bevor sie das Druckwerk erreicht, das über einen Hubmechanismus sowie automatische Düsenreinigung und -befeuchtung verfügt.
Welche Module sind optional?
Flexodruckwerke (ein oder mehrere, vor oder nach dem Digitaldruck, für Lack, Sonderfarben oder Kaltfolie), Kaschierung, das digitale Veredelungswerk mit Konica- oder Seiko-Köpfen (Lack, Digitalfolie und Braille) sowie die BST-Drucküberwachung. Jedes Modul wird zusätzlich zur Basismaschine separat angeboten, sodass sich der Preis nach der Konfiguration richtet. Nennen Sie uns die Prozesse, die Sie inline benötigen, und wir spezifizieren und kalkulieren die Linie entsprechend.
Wie schnell arbeitet sie und wie breit druckt sie?
Das Inkjet-Druckwerk läuft mit bis zu 60 m/min und druckt mit 600 × 600 oder 600 × 1200 dpi. Die tatsächliche Geschwindigkeit hängt vom Auftrag und von der geforderten Qualität ab: Einfache Aufträge laufen schneller als Motive mit hohem Volltonanteil, das Veredelungswerk läuft in der Regel langsamer als der Druck, und Braille wird mit ca. 10–15 m/min aufgebracht. Senden Sie uns Ihre Etikettenbreiten, Auflagen und die geplanten Veredelungen, und wir bestätigen die Konfiguration und die Leistung, die sie für Ihre Aufträge erbringt.
Kann sie Braille auf Pharmaetiketten drucken?
Ja, mit den Konica-Köpfen im digitalen Veredelungswerk, die die für Braille erforderliche dicke Lackschicht auftragen, bei ca. 10–15 m/min. Die Seiko-Kopfoption ist für feine Details gedacht und druckt kein Braille. Der Kopftyp wird bei der Bestellung gewählt; teilen Sie uns daher frühzeitig mit, wenn Ihre Etiketten Braille benötigen, und wir prüfen dies anhand Ihrer Druckvorlagen.
Wie werden variable Daten verarbeitet?
Die Aufträge werden im ONYX RIP vorbereitet; variable Daten wie Seriennummern, Chargennummern und Verfallsdaten lassen sich aus einer Datenbank oder CSV-Datei importieren. Senden Sie uns ein Beispiel Ihrer Daten und Ihres Etikettenlayouts, und wir prüfen es gemeinsam mit Ihnen.
Können Module später nachgerüstet werden?
Die Konfiguration wird bei der Bestellung festgelegt. Wenn Sie ein Modul später nachrüsten möchten, kann die Linie dafür vorbereitet bestellt werden. Nennen Sie uns, was Sie jetzt benötigen und was Sie künftig ergänzen möchten, und wir spezifizieren die Linie entsprechend.
Ist eine Druckbildkontrolle verfügbar?
Die BST-Drucküberwachung kann optional in die Linie integriert werden. Nennen Sie uns, was Ihre Kunden von Ihnen an Prüfung und Verifizierung verlangen, und wir bestätigen, welche Ausstattung zu Ihren Aufträgen passt.
Was benötigt die Linie am Aufstellort?
Einen Raum mit 25–30 °C und 40–60 % relativer Luftfeuchtigkeit, nicht kondensierend, staubfrei und ohne direkte Sonneneinstrahlung; trockene, ölfreie Druckluft über 0,65 MPa mit einem Druckluftbehälter von mehr als 100 l; einen 380-V-Drehstromanschluss mit automatischem Spannungsstabilisator und einer USV mit 10 kW; eine fachgerechte Erdung sowie eine separate Abluftleitung mit mindestens 350 mm Durchmesser. Leistung und Stellfläche hängen von der Konfiguration ab: Eine vollständige Linie mit zwei Flexodruckwerken, Kaltfolie, Kaschierung und Digitalfolie ist etwa 8,8 m lang und benötigt rund 100 kW. Wir bestätigen die Werte für Ihre Linie vor der Bestellung.
